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Seit längerem habe ich Kopfschmerzen und ich fühle mich ständig müde!

Ich habe ständig ein flaues Gefühl im Bauch und bin häufig nervös!

Mein Rücken tut weh, aber der Arzt sag alles sei in Ordnung!

Spannungskopfschmerzen, Migräne, chronische Rückenschmerzen, chronische Bauchschmerzen … es gibt viele Arten von Schmerzen, die bei manchen Menschen keine physiologischen Gründe haben. Der Besuch bei mehreren Ärzten zeigt immer wieder, dass keine körperliche Krankheit der Grund für die Schmerzen und das Unwohlsein ist. Aber trotzdem sind sie ein ständiger Begleiter!

Warum sollte ich zum Psychologen gehen wenn ich über einen längeren Zeitraum hinweg Schmerzen habe?
Im Gegensatz zu akuten Schmerzen, die ein wichtiges Alarmsignal für den Körper sind, haben chronische Schmerzen diesen Schutzcharakter verloren. Schmerzen können aus unterschiedlichen körperlichen, psychischen und sozialen Gründen anhalten, auch, wenn die ursprünglich Schmerz auslösende Erkrankung bereits erfolgreich behandelt wurde.
Die ständigen starken Schmerzreize bewirken eine Veränderung im Körper, die ihn überempfindlich macht.
Viele der Betroffenen leiden vor allem unter zunehmenden körperlichen Einschränkungen im Alltag, unter depressiver Stimmung, angstvollen Gedanken, Schlafstörungen und verminderter Konzentration. Die Schmerzkrankheit bestimmt das gesamte Leben des Patienten und beeinträchtigt das gesamte Alltagsgeschehen.
Laut wissenschaftlichen Studien sind mehr als 80% der Patienten, die chronische Schmerzen entwickeln und nicht mehr an den Arbeitsplatz zurückkehren, Menschen mit einer depressiven Stimmungslage, permanenten Alltagsbelastungen und Konflikten in Beruf und Familie sowie ungünstigen Formen der Schmerzbewältigung.
Zum risikohaften Schmerzverhalten zählen einerseits ein ausgeprägt ängstliches Schon- und Vermeidungsverhalten, andererseits ein extrem entgegen gesetzter Durchhaltewille mit der damit oft verbundenen Schwierigkeit sich zu entspannen.

Gemäß dem bio-psycho-sozialen Erklärungsmodell besteht der chronische Schmerz aus mehreren Dimensionen: Einerseits aus der körperlichen Schmerzempfindung, andererseits aus dem psychischen Schmerzleiden. Zu Beginn besteht ein akuter Schmerz, der sich im Laufe der Zeit immer mehr verstärkt, wodurch sich die psychische und soziale Konstitution des Betroffenen verändert. Diese Veränderung führt schließlich zu einer Verstärkung des Schmerzes, was wiederum das Wohlbefinden und das soziale Leben negativ beeinflusst. Ein Teufelskreis hat begonnen …

Wie kann mir ein Psychologe helfen mit den Schmerzen umzugehen?
Das Durchbrechen des Teufelskreises spielt hier eine tragende Rolle.
In der Schmerztherapie werden diagnostische und therapeutische Verfahren integriert. Das Schmerzproblem wird dabei im gesamten Lebenszusammenhang gesehen. Die Psychologie bezieht sowohl die sensorische (Empfindung und Rhythmik) als auch die affektive Komponente (Gefühle und Schmerzangst) in die Behandlung mit ein.
Je nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten finden neben kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansätzen (Denken, Wahrnehmung, Bewertung des Schmerzes, Aufmerksamkeit, Gedächtnisaspekte), konfliktbezogenen Gesprächen zur Stressverarbeitung, Übungen zur Schmerzbewältigung auch Entspannungsverfahren, Biofeedback, Problemlösungstrainings, Selbstsicherheitstrainings sowie Kommunikationstrainings ihre Anwendung.

Um eine effiziente Behandlung zu gewährleisten erfolgt die psychologische Schmerztherapie üblicherweise in Kooperation mit Medizinern und anderen Berufsgruppen (Physiotherapeuten etc.).

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